Weltweite Fußballereignisse 1998

Der Höhepunkt des Fußballjahres war die WM in Frankreich, die einige herausragende Spielerpersönlichkeiten hervorgebracht hat. In der Bundesliga kam es zu einem Novum, als der 1.FC Kaiserslautern als Aufsteiger Deutscher Meister wurde. Die europäischen Klubwettbewerbe wurden von drei Großmächten gewonnen, nur Deutschland durfte sich nicht über einen internationalen Titel freuen.

Zinedine Zidane war der Mann, der der WM in Frankreich seinen Stempel maßgeblich aufgedrückt hat. Der Spielmacher der Franzosen führte seine Mannschaft bis in das Finale, wo er mit zwei Toren maßgeblichen Anteil am 3:0-Sieg über Brasilien hatte. Deutschland musste nach einer 0:3-Niederlage gegen Kroatien bereits im Viertelfinale die Segel streichen.

Otto Rehhagel hatte erkannt, welche Potential in der Mannschaft des 1.FC Kaiserslautern steckte. Er übernahm die Pfälzer nach dem Abstieg, führte sie zurück in die Bundesliga und gewann als erster Aufsteiger die Deutsche Meisterschaft. Als kleiner Trost holte der FC Bayern München zumindest den DFB-Pokal im Finale gegen den MSV Duisburg.

Die Champions League gewann Real Madrid mit deutscher Beteiligung. Trainer Jupp Heynckes und Keeper Bodo Illgner waren Teil des Madrider Triumphs über Juventus Turin. Im Pokalsiegercup unterlag der VfB Stuttgart unter Trainer Jogi Löw mit 0:1 gegen den FC Chelsea London und im UEFA-Cup triumphierte Inter Mailand über Lazio Rom.

Die Copa Libertadores ging in diesem Jahr an den brasilianischen Klub Vasco da Gama. Wieder einmal war Barcelona SC Guayaquil im Finale unterlegen. In Asien triumphierten zum zweiten Mal in Folge die Pohang Steelers aus Südkorea, während der Sieger in Afrika ASEC Mimosas von der Elfenbeinküste hieß.