Weltweite Fußballereignisse 2004

Die EURO 2004 in Portugal erlebte den Sieg eines riesigen Außenseiters. Den deutschen Fußball dominierte Werder Bremen. Die Mannschaft von Thomas Schaaf gewann das nationale Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Auch auf europäischer Klubebene gab es Ergebnisse, die niemand hätte vorhersehen können.

Otto Rehhagel hatte es als Nationaltrainer nach Griechenland verschlagen. Was er mit der griechischen Mannschaft bei der EM in Portugal erreicht hat, war vorher als nahezu ausgeschlossen angesehen worden. Der EM-Titel ging nach einem spannenden Finale gegen Portugal tatsächlich nach Griechenland. Deutschland hat sich, wie schon 2000, nach Kräften blamiert und schied bereits in der Vorrunde aus dem Turnier aus.

Johan Micoud und Ailton hießen die herausragenden Persönlichkeiten von Werder Bremen in dieser Saison. Beide nationale Titel gingen an die Weser. Mit sechs Punkten vor Bayern München liefen die Bremer am Ende der Saison ins Ziel ein. Im Pokalfinale gab es einen hart umkämpften 3:2-Sieg gegen Alemannia Aachen.

Die Champions League erlebte ein Finale, das so keiner erwartet hätte. Die großen Außenseiter vom AS Monaco und dem FC Porto trafen in der Arena auf Schalke aufeinander. Porto gewann das Spiel mit Trainer Jose Mourinho souverän mit 3:0. Im UEFA-Cup siegte der FC Valencia mit 2:0 gegen Olympique Marseille.

In Afrika gewann der FC Enyimba zum zweiten Mal in Folge die Champions League. Im Finale setzten sich die Nigerianer gegen Ismaily SC aus Ägypten durch. Die Kolumbianer von CD Once Caldas triumphierten in der Copa Libertadores gegen den Favoriten von den Boca Juniors aus Buenos Aires.